(Kopie von: http://www.uni-mainz.de/%7Edunin/Batterie.html)

 Infos über Batterien



Zuerst mal technisches zum Aufbau eines Bleiakkus:
 

Positive Platte:

Negative Platte:

Separation:

Elektrolyt:

Ruhespannung der Zellen:

Chemische Umwandlungen beim Entladen:

Chemische Umwandlungen beim Laden:

Physikalische Vorgänge bei Laden und Entladen:

Kapazität:

Lade- und Entladevorgänge:

Gasung

Einfrieren

Die Gefriertemperatur der Säure hängt von ihrer Dichte und somit dem Ladezustand der Batterie ab. Folgende Tabelle gibt Aufschluß:
 
 Ladezustand 
  Säuredichte
  Spannung 
  Gefriertemperatur 
0 %
1,05 
11,80 V 
-7,7 °C 
25 % 
1,12 
11,90 V 
-10,8 °C 
50 % 
1,16 
12,10 V 
-17,9 °C 
75 % 
1,21 
12,36 V 
-31,7 °C 
100 % 
1,26 
12,60 V 
-56,5 °C 
 Grafische Version

Tiefentladung

Ständige Teilentladung

Laden mit zu hohem Strom

Überladen mit geringem Strom

Aber wie macht man's nun richtig:

Tips für den Gebrauch von Akkus:

  1. Niemals Tiefentladen (also nie unter 11.8 V noch versuchen Strom zu entnehmen)
  2. Schnelladen sollte man möglichst vermeiden. Wenn es aber unbedingt nötig ist, dann nur bis zu Gasungsspannung (ca. 14.4 V), z.B. bei Starthilfe mit einer Dose mit der Ruhespannung der Geberbatterie (Motor des Geberfahrzeugs läuft nicht,  damit der Spannungsberg am Anfang der Ladung nicht ganz so groß wird). Vorrausgesetzt natürlich, daß die Geberbatterie einen entsprechenden Kapazitätsüberschuß hat. Bei sehr schlapper Moppedbatterie kann es sogar besser sein in mehreren kurzen Intervallen die Kabel abschließen bis die Batterie eine Teilladung erreicht hat. Erst dann die Kabel anschließen (auf guten Kontakt achten) und starten.
  3. möglichst immer voll lagern
  4. Säure nur bei Lecks nachfüllen, sonst nur destilliertes Wasser
  5. Säuredichte nach dem Laden und einer angemessenen Diffusionszeit messen (sollte 1.26 sein, bzw. 12.6 V Ruhespannung)
  6. Bei längeren Standzeiten:
  7. Neue Batterien sollten erst noch mal geladen werden. Nach dem Einfüllen der Säure bringt sie nur etwa 70% ihrer Kapazität auf. Das liegt vor allem daran, daß die Säure nur sehr langsam in den Bleischwamm vordringt. Das Laden erleichtert den Diffusionsvorgang. Das merkt man auch daran, daß nach dem Laden der Säurestand etwas gefallen ist. In diesem Fall muß der Pegel mit Säure (nicht mit Wasser) wieder auf Maximum gebracht werden. Wird eine neue Batterie gleich nach dem Füllen belastet (z.B. durch den Starter) bildet sich hauptsächlich auf den Plattenoberflächen Bleisulfat, das die Kapazität noch weiter einschränkt. Die volle Kapazität erreicht man dann nur noch durch aufwendiges Ausgleichsladen.
  8. Bei schlapper Batterie:

Literatur

W. Garten  "Bleiakkumulatoren", Varta Batterie AG, Hannover 1974, ISBN 3-18-41 9035-8
 Varta Homepage
 Yuasa Homepage
 Yuasa Material Safety Data Sheet for Lead Acid Battery Products


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