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Workshops UMH I

Arbeitsgruppe 2: Quality Control (QC) versus Quality Assurance (QA)

Leitung: Eberhard Falck

An der Diskussion beteiligten sich ca. 20 Wissenschaftler und Ingenieure , die überwiegend aus Deutschland stammten. Zu Beginn wurde festgestellt, daß das englische Wort "Quality Control" nicht mit Qualitätskontrolle übersetzt werden kann, sondern sich lediglich auf die Dokumentation der Vorgehensweise z.B. bei der Analytik beschränkt. Durch eine noch so gute Dokumentation wird aber keine Überprüfung der Qualität einer Analyse gewährleistet. Qualitätskontrolle ist im Englischen mit "Quality Assurance" zu übersetzen.

Sehr ausführlich wurde über die Frage von Normungen und Vorschriften im Hinblick auf Monitoring, Probennahme und Analytik diskutiert. Überwiegend wurde die Meinung vertreten, daß DIN Normen oft nicht hinreichend sind. Dies ist schon der Tatsache geschuldet, daß der Prozeß der Entstehung von DIN-Normen sehr schwerfällig und zeitaufwendig ist. Die Einhaltung von DIN-Normen kann somit nur eine Minimalforderung sein. Andererseits führen Methoden, die dem neusten Stand von Wissenschaft und Technik entsprechen und Normen auf Länderebene (die schneller aufgestellt und aktualisiert werden können) dazu, daß Meßergebnisse aus unterschiedlichen Bundesländern manchmal nicht mehr direkt vergleichbar sind. Ringversuche wurden als notwendig erachtet. Sie sollen aber die Probennahme, den Transport, die Lagerung und die Analytik umfassen und sie müssen unangekündigt durchgeführt werden (Mehrfachbeauftragung). Ringversuche herkömmlicher Art sind also nach überwiegender Meinung der Diskussionsteilnehmer nicht geeignet, eine Qualitätskontrolle zu gewährleisten.

Angesichts der Komplexität der Probleme wurde die Meinung geäußert, daß zur Beurteilung eines Sachverhaltes mehr als ein Experte gehört werden müssen, um der Vielfalt des wissenschaftlichen Meinungsspektrums gerecht zu werden. Es wurde bemängelt, daß im Bereich Radiochemie kaum noch Experten verfügbar sind. Darüberhinaus wurden Zweifel geäußert an der Relevanz der verfügbaren geochemischen Datenbanken. Modellrechnungen müssen mit belastbaren Modellversuchen im Labor und im Feld gestützt werden. Jeder Meßwert muß nach mehrheitlicher Meinung der Teilnehmer mit seinem Fehlerbereich (error range) angegeben werden. Mittels einer Sensitivitätsanalyse sind die Einflüsse der einzelnen Schritte (Probennahme, Lagerung, Analytik) zu untersuchen.

 



© A. Berger, 17.05.2010 http://www.geo.tu-freiberg.de/umh/UMHI_Workshop2d.htm
 
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