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Tutorial für das 1./2. Semester Geologie |
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Tutorial für den Einstieg
ins Geologie/Mineralogie-Studium Antworten auf
häufige Fragen zukünftiger Studenten
Antworten auf häufige Fragen der Erstsemester
Antworten auf häufige
Fragen der Zweitsemester
Das Freiberger Tutorenkonzept
Weil sich trotz steigender
Anfängerzahlen und Personaleinschränkungen die Betreuung der Studienanfänger
nicht verschlechtern sollte, wurden beginnend mit dem Jahr 1996 aus den Reihen
der höheren Semester Geologie Tutoren als Ansprechpartner für die Erst- und
Zweitsemester berufen. Nach Einführung des Bachelor-Studiengangs
Geologie/ Mineralogie im Herbst 2005 beteiligung sich Studenten aus beiden auslaufenden
Diplomstudiengängen (Geologie und Mineralogie) als Tutoren an der Betreuung. Die eine Aufgabe der Tutoren
besteht darin, den neu angekommenen Studenten in den ersten Wochen an der Bergakademie
für technische Fragen (Wie finde ich was? Wo läuft was ab?) zur Verfügung zu
stehen. Der andere Schwerpunkt des
Tutorenprogramms ist die fachliche Betreuung, so z.B. Hilfe bei bevorstehenden
Prüfungen und Testaten. In der Regel wenden sich die „Jungsemester“ mit ihren
Fragen direkt an die Tutoren. Auf Wunsch kann aber auch eine Frage- oder Übungsstunde
in größerer Runde organisiert werden. Im Zuge der Bachelor-Einführung werden
dieses Jahr das erste Mal regelmäßige (Tutoren-)Übungsstunden erprobt. Die Tutoren
Frederik Spindler (5. Semester Geologie) Daniel Höllen (5. Semester Mineralogie) Annett Geppert (9. Semester
Geologie) Michael Buchwitz (9. Semester Geologie), Tel.: 0 37 31/ 30 04 91 Lutz Geißler (5. Semester Geologie) Alexandra Scherer (5. Semester
Geologie) Christoph Lenz (Trainee, 3. Semester Mineralogie) Aktuelles
NEU: Wöchentliche Gesteinsübungen und wöchentliche Mathe-Nachhilfe:
Alle Übungen finden in der geologischen Übungssammlung (HUM
1020) im EG des Humboldt-Baus statt. Di., 01.11.2005 Beginn der Gesteinsübungen (Frederik Spindler + weitereTutoren) Inhalte: Gesteinsansprache,
Übung mit Handstücken, Nachbereitung zur Vorlesung Geowissenschaftliche Grundlagen,
nach Wunsch am Dienstag: Hilfe bei Hausaufgaben/ Fragen zu anderen Fächern Do., 03.11.2005 Beginn der Mathe-Übungen (Daniel Höllen) Inhalte: Mathe-Übungs- und Belegaufgaben
werden mit Hilfe selbständig gelöst, Klausurvorbereitung,
Antworten auf alle möglichen Fragen zur Mathematik (Letzte Aktualisierung der
Tutorenwebseite: So., 29.10.2005.) FAQ: Schüler
Wo kann ich mich über die Inhalte und
Bedingungen des Geologie/Mineralogie-Studiums in Freiberg informieren? - Seite „Studium und Lehre“ der
TU Bergakademie Freiberg - Seite des Instituts für
Geologie mit eigener Fragenliste - Seite des Instituts für Mineralogie - Prüfungsordnung
und Studienordnung des Bachelor-Studiengangs Geologie/Mineralogie - Anlagen
zur Studienordnung: Studienablaufplan und Modulbeschreibungen An wen kann ich meine Fragen zum Studium
richten? - Fachschaftsrat der Fakultät 3 - Frau Docekal von der Fakultät 3 Wie kann ich mich während meiner Schulzeit
auf das Studium der Geologie/Mineralogie vorbereiten? 1. Schlafe nicht im Mathematik-Unterricht! 2. Lese auf Englisch (was Dich
interessiert)! 3. Übe Dich so oft wie möglich
im Halten von Kurzvorträgen und Schreiben von Belegarbeiten! Achte dabei auf
richtiges Deutsch und lerne, wie man Information zu einem bestimmten Thema findet! 4. Befasse Dich in Deiner Freizeit
mit einem Aspekt der Geologie/ Mineralogie, der Dich besonders interessiert!
Beliebt: Mineralien und Fossilien sammeln. 5. Belege in der Abiturstufe
alle wichtigen Fächer! Wichtig sind Mathe, Physik, Chemie, Englisch und weitere
Fremdsprachen (für manche z.B. Deutsch). Wähle aus diesen Fächern Deine Leistungskurse!
Manchmal sind im Studium auch Biologie- und Geographie-Kenntnisse hilfreich
und gut zeichnen zu können, ist nie ein Nachteil. 6. Bemühe Dich um eine gute
Abi-Gesamtnote! Unis mit guter Ausbildung und vielen Bewerbern könnten in Zukunft
Auswahlverfahren einführen, bei denen das Berücksichtigung findet. Warum soll ich in Freiberg ein Bachelorstudium
Geo/Min beginnen, wenn ich woanders noch ein Diplom machen kann? 1. Die Ausbildung in Freiberg
ist praxisnah und darauf ausgerichtet, dass Absolventen tatsächlich in Berufsfeldern
für Geologen/Mineralogen Beschäftigung finden. Im neuen Bachelorstudium sind
anwendungsbezogene Themengebiete und Praktika wie Gelände-, Labor- und Betriebspraktika
anteilsmäßig entsprechend stark vertreten. 2. Du hast die Möglichkeit,
an einer renommierten Technischen Universität mit geowissenschaftlicher Tradition
schon nach drei Jahren einen berufsqualifizierenden Abschluss zu erwerben. Nach
diesem ersten Abschluss hast Du die Freiheit, (a) sofort in einem Masterstudiengang in Freiberg oder
anderswo weiterzustudieren oder (b) zunächst in einem Praktikum innerhalb oder außerhalb
Deutschlands Berufserfahrung zu erwerben und dann weiterzustudieren oder (c)
einen Job zu finden und beruflich tätig zu werden. 3. Dir entstehen aus dem Studium
Bachelor + Master gegenüber dem Diplomstudium keine finanziellen Nachteile:
Bisher sind in Sachsen für das Masterstudium konsekutiv (d.h. nachfolgend) zum
Bachelor-Studium keine Studiengebühren vorgesehen und eine Förderung der Masterstudenten
nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BaföG) soll weiterhin erfolgen (erkundige
Dich dazu auch bei Deinem Bafögamt). Wie erfolgt die Bewerbung und Einschreibung für das Studium? Halte Dich dabei am besten an den Ablauf, wie er auf der Uni-Webseite: „Studium und Lehre“: „Bewerbungsinformationen“ beschrieben ist ... FAQ: Erstsemester
Ich habe kein Vorlesungsverzeichnis
mehr bekommen. Wo finde ich einen Stunden- und Raumplan für mein Semester? Uni-Webseite: Vorlesungsverzeichnis Welche Prüfungen erwarten mich bis
zum Ende des 1. Semesters? Welche anderen Leistungen muss ich
erbringen? (siehe Anlagen
zur Studienordnung: Studienablaufplan und Modulbeschreibungen) Höhere Mathematik I (Vorlesung/ Übung) - Übungsaufgaben als Prüfungsvorleistung - schriftliche Prüfung im Umfang
von 180 Minuten im Prüfungszeitraum nach der Vorlesungszeit Termine, Vorbereitungsaufgaben, alte Klausuren, Klausurergebnisse Allgemeine, Anorganische und Organische
Chemie (Vorlesung/ Übung/ Praktikum) - erfolgreiches Absolvieren
der Praktikumversuche als Prüfungsvorleistung - schriftliche Prüfung im Umfang
von 90 Minuten im Prüfungszeitraum nach der Vorlesungszeit Vorlesungsinhalte,
Klausurfragen, Skript und Fragen zum Seminar Physik für Naturwissenschaftler I (Vorlesung/
Übung) - schriftliche Prüfung im Umfang
von 120 Minuten im Prüfungszeitraum nach der Vorlesungszeit Grundlagen der Geowissenschaften I (Vorlesung/
Übung/ Geländepraktika) - Teilnahme an den Geländepraktika
als Prüfungsvorleistung - schriftliche Prüfung im Umfang
von 90 Minuten im Prüfungszeitraum nach der Vorlesungszeit - Bericht zur Bohrkerndokumentation
als alternative Prüfungsleistung Material zur
Vorlesung (von Prof. Breitkreuz) Geologisches Messen und
Dokumentieren Hinweise zur Bohrkerndokumentation Geologische Bohrungen:
Grundlagen Wie bekomme ich Zugang zu den Rechnerpools
der Uni? Beantrage zunächst ein zentrales
Login im Universitätsrechenzentrum (URZ).
Das Antragsformular
musst Du im Sekretariat des URZ abgegeben. Du erhältst dann Zugang zu bestimmten
Pools und kannst Dich bei der Gelegenheit über weitere Dienstleistungen des
URZ informieren… Welche Dinge benötige ich für die Geländepraktika? Festes Schuhwerk, wetterfeste
Kleidung, Feldbuch, handliche Lupe, Geologenhammer, Taschenmesser, 10%-ige Salzsäure
in einer Pipettenflasche. Hinzu kommen je nach Inhalt, Ziel und Dauer des Praktikums
Gliedermaßstab, Vergleichskarte zu Korngröße/Kornform, (Digital-)Fotokamera,
Plastikprobenbeutel und die übliche Campingausrüstung. Geologenkompass, Kartierrahmen,
Höhenmesser und GPS-Handgerät können bei Bedarf im Institut ausgeliehen werden. Zu jeder Exkursion gibt es
am Schwarzen
Brett der Geologie und/oder Mineralogie einen Aushang, der über notwendige
Ausrüstungsgegenstände informiert. Wann und wie melde ich mich zur Prüfung
an? Es gibt zwei Prüfungszeiträume
(06.02 bis 24.02.2006 und 20.03. bis 31.03.2006). Davor gibt es jeweils einen Anmeldezeitraum
(28.11. bis 15.12. 2005 bzw. 20.02. bis 02.03.2006). Im Anmeldezeitraum musst
Du Dich für die Prüfungen, an denen Du im nachfolgenden Prüfungszeitraum teilnehmen
willst, in eine Liste im Studentenbüro eintragen. Alle Termine im Akademischen
Jahr 2005/2006. Wie melde ich mich für das kommende
(2.) Semester zum Studium zurück? Durch Zahlung des Semesterbeitrags
im Rückmeldungszeitraum
(15.12.2005 bis 28.02.2006). An
den Studentenausweis-Terminals
in der Unibibliothek und in der Akademiestraße kann man den Beitrag mit Karte
(electronic cash) direkt bezahlen oder sich entsprechende Überweisungsträger
ausdrucken lassen. Ich habe zuviel Zeit. Das Studium füllt
mich nicht aus. Was kann ich tun? 1. Verstärke Deine Bemühungen,
die Klausur in Mathematik zu bestehen! 2. Es gibt Vorlesungen in höheren
Semestern, die man relativ bedenkenlos vorziehen kann: - „Datenanalyse/ Statistik“ (3. Sem.; Voraussetzung:
etwas Abiturwissen Mathe); - „Prozedurales Programmieren“ (5.Sem.; Voraussetzung:
so gut wie keine, allenfalls Schulinformatik); - „Sozioökonomische Kompetenz“ = Fach Deiner Wahl in
Absprache mit dem Prüfungsausschussvorsitzenden (5. Sem.; Vorraussetzung: in
der Regel keine); 3. Nutze das Angebot des Universitätssportzentrums! 4. Lese Bücher oder Zeitschriften,
die Dich interessieren! Du findest sie in Deiner Bibliothek. Das Fachreferat Geowissenschaften
der Bibliothek bietet Nutzerschulungen an und hilft Dir bei Recherchen. 5. Nimm an einer der studentischen
Arbeitsgemeinschaften
teil! Bergbaulich Interessierten sei die AG
Querschlag empfohlen. Im Entstehen begriffen ist die AG Paläontologisches
Zeichnen. Freunde der Lagerstättenkunde sind im SEG Student Chapter willkommen. 6. Besuche Veranstaltungen
des Studium Generale! Manche kannst Du für Dein Studium anrechen
lassen (siehe oben: Modul „Sozioökonomische Kompetenz“). 7. Besuche Fremdsprachenkurse!
Du kannst sie eventuell für Dein Studium anrechen lassen (siehe oben: Modul
„Sozioökonomische Kompetenz“). 8. Musizierst Du gern zusammen
mit anderen? Dann wende Dich an das Collegium musicum! 9. Interessierst Du Dich für
die Arbeit in Uni-Gremien (wie Studentenrat, Konzil, Senat, Fachschaftsrat,
Fakultätsrat, Studienkommission, Prüfungsausschuss …)? Dann wende Dich an Deine studentischen
Vertreter im Studentenrat und/oder
im Fachschaftsrat! 10. Wenn nicht das richtige
dabei war: Gleichgesinnte findest Du im ErdAlchemistenClub … Wofür brauche ich als zukünftiger Geologe/Mineraloge
eigentlich die ganze Mathematik im Studium? (Es folgen einige Beispiele.) ® Mineralogie: um
die Besonderheiten der physikalischen und chemischen Eigenschaften von Kristallen
sowie die darauf beruhenden Analyseverfahren zu verstehen; ® Paläontologie:
statistische Verfahren, um die Zusammensetzung vorzeitlicher Populationen und
Ökosysteme zu erforschen, für die quantitative Analyse morphologischer Merkmale
und für die rechnergestützte Klassifikation fossiler Organismengruppen; ® Hydrogeologie:
um nachzuvollziehen, nach welchen Prinzipien Computerprogramme funktionieren,
mit denen man z.B. Fließrichtungen in Grundwasserleitern oder chemische Gleichgewichte
im Grundwasser modelliert; ® Geophysik: um in
Ansätzen eine Idee davon zu bekommen, wie Geophysiker aus Messwerten Modelle
für die tatsächliche Verteilung von Kennwerten im Raum erzeugen und was man
als Geologe/Mineraloge bei der Interpretation solcher Modelle beachten muss; ® Tektonophysik/ Strukturgeologie:
um Zusammenhänge zwischen beobachteten Deformationen und den verursachenden
Kräften quantitativ zu beschreiben und um Verfahren zur Analyse von Gesteinstexturen
zu verstehen und anzuwenden; ® Ingenieurgeologie/
Geotechnik: um das mechanische Verhalten des Gebirges in Reaktion auf bestimmte
Belastungen z.B. durch Gebäude abzuschätzen/ zu berechnen; ® Petrologie: um
die physikalischen und chemischen Vorgänge bei der Metamorphose, beim Aufschmelzen
und beim Erstarren von Gesteinen quantitativ nachzuvollziehen; ® Geoinformatik:
zum Verständnis der Anwendungsmöglichkeiten und der Grenzen von Geoinformationssystemen,
Modellierungs- und Statistikprogrammen; ® Fernerkundung:
um zu verstehen, wie man mit bildanalytischen Verfahren geowissenschaftliche
Information aus Luft- und Satellitenbildern gewinnt. FAQ: Zweitsemester
Was tue ich, nach dem ich beim 1. Wiederholungsversuch einer Modulprüfung
gescheitert bin? (siehe Prüfungsordnung
und Studienordnung des Bachelor-Studiengangs Geologie/Mineralogie § 13,
Abs.(2)) Das ist schlecht! Kontaktiere
den Prüfungsausschussvorsitzenden (Prof. Breitkreuz) und
mache ihm glaubhaft, dass es triftige Gründe für Dein bisheriges Nichtbestehen
gab. Er kann Dir einen zweiten Wiederholungsversuch genehmigen. Dieser ist in
aller Regel mündlich und kann nur mit 4,0 („ausreichend“) bestanden oder nicht
bestanden werden. Bereite Dich auf diese Prüfung gut vor! Mehr Versuche werden Dir nicht
genehmigt! Du wirst bei nochmaligem Nichtbestehen vom Studium ausgeschlossen! Falls Dir der Prüfungsausschussvorsitzende
den zweiten Wiederholungsversuch verweigert, wende Dich an das studentische
Mitglied im Prüfungsausschuss (Florian Wobbe) und/ oder
an den Studiendekan (Prof.
Schneider)! ... wird fortgesetzt! Weitere interessante Links
Webseiten Deiner Tutoren
Frederik Spindler: Dinosauromorpha –
Homepage zur Paläobiologie der Dinosauromorphen mit zahlreichen Zeichnungen/
Rekonstruktionen Lutz Geißler: Geoberg – universell
geowissenschtlich-bergbauliche Homepage mit zahlreichen Fotos, Thementexten
und einem eigenen Forum Christoph Lenz – mineralogisch geprägte
Homepage mit Mineralnamenarchiv
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© B. Merkel, 17.08.2010 http://www.geo.tu-freiberg.de/tutoren/index.html |
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