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MuB in Belgien


(copyright: Universität Lüttich)


Thema der "MuB"-Tour:
"Die klassischen mudmounds - fazielle Architektur & paläoökolgische Position"
(19.-22.11.2001)

Hier ein paar kleine Einblicke in unsere Tour zu den mudmounds im letzten November. Ziel der Exkursion war es, "unsere" kambrischen "reef mounds" in ihrer faziellen Architektur und in ihrem sedimentären Umfeld einmal mit den "klassischen" mudmounds zu vergleichen. Zu diesem Zweck wollten wir uns die typischen devonischen mounds ansehen und von denen, die vielleicht Ähnlichkeiten mit den kambrischen aufweisen, einige Vergleichsproben nehmen.

Insgesamt waren wir sechs Leute. Für unsere Aktivitäten standen und (ob der langen Hin- und Rückreise) zwei Tage zur Verfügung. Am ersten Tag sahen wir uns das Unterkarbon und den Übergang zum Devon an. Der zweite Tag war ganz den mudmounds gewidmet. Für die mound-Tour gelang es uns, einen internationalen Fachmann auf diesem Gebiet von der Universität Liège als Führer zu gewinnen: Frédéric Boulvain.

Eine hervorragende Einführung in die Geologie der Region gibt die Universität Liège. Nicht minder gut und sehr empfehlenswert sind deren geologischen Führer - so auch der zu den Frasne-mudmounds.

Die fachlichen Inhalte und Ergebnisse der Tour werden wir in einem unserer "MuB"-Treffen vorstellen. Hier jedoch einige Einblicke in das, was uns während unserer Exkursion erwartete.

Das (noch als solches betriebene) Benediktiner-Kloster Maredsous zwischen (den Orten) Namur und Dinant. Hier fanden wir eine freundliche Aufnahme.
- quick time movie 1 (copyright: Abbay de Maredsous)-
Der Klosterbetrieb der Mönche fand gleich neben unseren Unterkünften statt. Da das Kloster normalerweise kein "Hotelwesen" betreibt, hatten wir uns den dort herrschenden Gepflogenheiten anzupassen.
- quick time movie 2 (copyright: Abbay de Maredsous)-
Alle Räumlichkeiten (so auch unsere Zimmer) waren schlicht, jedoch sehr angenehm. Der Einblick in diese Lebensweise war eine interessante Erfahrung.

Übersichtskarte der Varisziden in Europa.
Im Bereich des Rhenohercynikums Nordfrankreichs/Belgiens befindet sich das Exkursionsgebiet.
- Vergrößerung durch Anklicken -
(copyright: Universität Liège)

Geologische Karte des Exkursionsgebietes.
1. Tag: zentrales Synklinorium von Dinant
2. Tag: Antiklinorium von Philippeville/südliches Synklinorium von Dinant
- Vergrößerung durch Anklicken -
(copyright: Universität Liège)

Geologischer Schnitt durch das Exkursionsgebiet (Maas-Tal)
- Vergrößerung durch Anklicken -
(copyright: Universität Liège)

Der wohl berühmteste belgische Frasne-mudmound: Beauchateau.
Typische Stromatactis-Strukturen in randlicher mound-Fazies.
Nur hier sind auch zahlreiche Bioklasten häufig. Es dominieren stark Echinodermen-Reste. Seelilien besiedelten die mound-Peripherie.
Typische Wechsel zwischen den Stramatactis-Bereichen und Lagen mit erhöhtem Gehalt an Siliciklastika werden durch Diagenese zusätzlich betont.
Mound-Randfazies: Wechsel von Boundstone-Rasen und bioklastreichem Material.
Die mound-Kernbereiche sind deutlich von Algen und bakteriellen Bildungen dominiert (hier: Mikro-Stromatolithen). Bioklasten sind rar.
Randfazies des Lion-mudmound. An den mound schliessen sich fossilführende Pelite an. Der Übergang ist durch einzelne Kalkbänke, vor allem jedoch durch Kalkknollen-Lagen charakterisiert.
Die einzelnen Kalkbänke sind reich an Biogenen aus dem Flachbereich. Sie repräsentieren Umlagerungen (Schüttungen) in den distalen Bereich; deutlich zu erkennen auch an schön ausgebildeten Rinnen (unterhalb zweiter Kalkbank von rechts).
Wenn es schöne Fossilien zu suchen gab, war das Interesse besonders gross.
Doch galt das Interesse auch den Lithofazies-Ausbildungen im Unterkarbon. Aufgrund seiner Tektonik und der günstigen Anschnitte durch die Maas ist das Maas-Tal zwischen Dinant (im Süden) und Namur ( im Norden) hervorragend geeignet, sich einen Überblick über die Faziesentwicklung im Zeitraum Oberdevon/Unterkarbon zu verschaffen.
Nach dem letzten Aufschluss ...


 



© O. Elicki, 10.10.2005 http://www.geo.tu-freiberg.de/palaeo/MuB/MuB_Belgien.html
 
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