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Arbeitsthema: Geophysikalische Kontrolle des geotechnischen Zustandes von Kippen
Die Flächen von Bergbaukippen stellen ein volkswirtschaftliches
Potential dar. Aus diesem Grund ist die Sicherheit dieser,
besonders im Bezug auf Rutschungen, von großem Interesse. Auch
muß der Erfolg von Sanierungsmaßnahmen, wie Spreng- und
Rüttelungsverdichtungen des Kippenmaterials zur Prävention von
Liquefikationen beurteilt werden können.
Die zu untersuchende Problematik teilt sich in zwei Bereiche.
Zum einen soll das Setzungsflieáen von Bergbaukippenflächen
untersucht werden. In erster Näherung können Kippen als aus
locker gelagerten, wassergesättigten, kohäsionslosen
Lockergesteinen aufgebaut angesehen werden. Wegen der möglichen
Verflüssigungen des Bodens kann es zum Auftreten des
Setzungsfließen kommen.
Zum anderen soll versucht werden, Rückschlüsse von dynamisch (im Feld) ermittelten Daten (Elastizitätsmodul, Poisson-Zahl, ...) auf statisch (im Labor) gewonnene Größen zu ziehen. |
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| Bearbeitung: | Elmar Werner | ||
| Betreuung: | Prof. Dr. C. Oelsner, Institut für Geophysik, TU Bergakademie Freiberg | ||
| Förderung: | DFG-Graduiertenkolleg "Geowissenschaftliche und geotechnische Umweltforschung" | ||
| Laufzeit: | 2 Jahre ab 01. April 1996 |
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Redaktion: K. Flesch