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Arbeitsthema: Entwicklung geochemischer Engineeringmethoden zur Schadstoffdemobilisierung in stillgelegten Grubenbauen
Durch die Sulfidverwitterung kommt es in den durch anthropogene Einwirkung stark vergrößerten Oxidationszonen sulfidischer Polymetalllagerstätten zu einer Anreicherung von Schwermetallen in den Sicker- und Grundwässern der Gruben. Gegenwärtig wird eine erhöhte Schwermetall- und Sulfatexposition durch die gleichzeitige Flutung mehrerer Gruben des Erzgebirges in die Vorfluter erwartet. Durch gezielte Gestaltung physiko-chemischer Milieubedingungen und mit Hilfe zusätzlicher Barrieresubstanzen am Beispiel der Grubenwässer der Freiberger Pb-Zn-Ag-Lagerstätte soll eine Demobilisierung der Schadstofffrachten in den Auffahrungen abgeworfener Grubenbaue erreicht werden, um die negativen Auswirkung insbesondere der Schwermetalldispersion in der Umwelt durch vorbeugende Dekontamination der Grubenwässer zu verhindern. |
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| Bearbeitung: | Delf Baacke | ||
| Betreuung: | Prof. Dr. habil. P. Beuge (Institut für Mineralogie, TU Freiberg) | ||
| Förderung: | Graduiertenstipendium des Bundeslandes Sachsen | ||
| Laufzeit: | 10/95 bis 09/98 |
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Redaktion: K. Flesch