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Krebse
(Crustacea)
Diese Arthropoden leben vorwiegend im
Wasser und atmen mit Kiemen. Sie sind durch
zwei Antennenpaare und zweiästige
Extremitäten (Spaltbeine) gekennzeichnet. Es
gibt allerdings auch Ausnahmen, in denen zum
Beispiel Hautatmung die Kiemen ersetzt oder
die Spaltbeine zu Mundwerkzeugen
umfunktioniert sind. Die Größe der Krebse
reicht von winzigen planktischen Formen bis
hin zu solchen mit meterlangen Beinen
(Japanische Riesenkrabbe). Sie besiedeln
alle Meere von der Uferzone bis hin zu
großen Tiefen. Die Klasse umfasst 25000
Arten.

Schildseepocke (Cheloniba
testudinaria)
-
Rankenfüßer mit runder bis ovaler Basis, 1,5
bis 2,5 cm Durchmesser
-
abgeflachte Schale aus 6 weißen, glatten
Platten
- vor
allem auf Seeschildkröten und Treibgut
Augenfleck-Einsiedlerkrebs
(Paguristes oculatus)
- bis 4 cm
-
ziegelrot bis rotbraun, Augenstiele
gelborange, Antennen rot
- Scheren
annähernd gleich groß mit violettem Fleck an
der Innenseite

Kleine Seespinne
(Maia verrucosa)
- Krabbe,
bis 16 cm lang
-
schwach gewölbtes Rückenschild mit
seitlichen Stacheln
- in
Algenbeständen des Flachwassers, meist stark
mit Algen getarnt

Kerbkrabbe
(Xantho incisus incisus)
- Krabbe,
sehr ähnlich der Steinkrabbe (Xantho
poressa)
-
ausgeprägte Furchen auf dem hinteren Teil
des Rückenschilds
- kräftige
Scheren mit schwarzbraunen Fingern

Kugelkrabbe
(Ilia nucleus)
- Rundkrabbe, 3
cm breites und annähernd genauso langes
Rückenschild
- lange
Scherenbeine, Scheren schmal und
schnabelförmig langgezogen
- ab 5 m auf
Schlamm- und Algenböden aber meistens erst
tiefer (40 - 80 m)

Bunter Furchenkrebs
(Galathea strigosa)
- Springkrebs,
meist mindestens 6 cm lang
- Laufbeine und
Scheren stark beborstet
- in Tiefen um
20 m

Europäischer Hummer
(Homarus gammarus)
- 35 cm oder
größer, sehr kräftige Scheren (eine Knack-
sowie eine Greifschere)
- glattes,
gelbes Rückenschild, verschieden stark
blauschwarz marmoriert
- in Tiefen um
25 m

Kleiner Bärenkrebs
(Scyllarus arctus)
- gedrungen,
bis 14 cm Länge, auf steinigem Sand ab 3 m
Tiefe
- rötlichbraun,
auf dem Hinterleib rote Querstreifen
- 2.
Antennenpaar zu mehrfach geklappten
Schildern geformt

Sägegarnele
(Palaemon serratus)
-
Felsengarnele, Körper durchsichtig, gelblich
- braune bis
violette Bänderung auf dem Körper, an den
Extremitäten blau
- im seichten
Felslitoral, meidet die direkte
Brandungszone
Schwebgarnele
(Leptomysis spec.)
- 9 bis 12 mm
Länge, treten in Schwärmen auf
- oft im Schutz
von Wachsrosen (Anemonia sulcata)
- bis 8 m Tiefe |