Tiefengrundwässer

Bad Brambach




Allgemeine Beschreibung:

Das Staatsbad Bad Brambach befindet sich im Südwesten des Freistaates Sachsen im Vogtland. Es liegt in der als "Dreiländereck" bezeichneten Region (Franken, Böhmen, Sachsen) unmittelbar an der Staatsgrenze zur Tschechischen Republik. Die geographische Höhe das Staatsbades Bad Brambach liegt zwischen 580 m und 650 m über NN. Das Gebiet um Bad Brambach stellt eine typische Mittelgebirgslandschaft dar. Es fehlen schroffe Geländeanstiege. Die morphologischen Elemente (Flußtäler, Höhenrücken) streichen in der Mehrzahl NW-SE beziehungsweise NNW-SSE und NE-SW. Die Ortschaft Bad Brambach liegt im E-W ausgerichteten Flußtal des Röthenbachs. Überwiegend mit Fichten bewaldete Hügel bestimmen die Landschaft. Die relativ ebenen Talbereiche sind Grünland-Flächen, die stellenweise eine Strauch-Vegetation aufweisen. Die Nutzung des Gebiets beschränkt sich auf die Forstwirtschaft der bewaldeten Höhenrücken sowie auf ackerbauliche Bewirtschaftung und vereinzelte Tierhaltung. Nördlich des Staatsbades wird das Gelände großflächig landwirtschaftlich genutzt (Pflanzenproduktion).




Geschichte:

Die Quellen des Staatsbads Bad Brambach sind seit Jahrhunderten bekannt und werden balneologisch genutzt. Lampadius untersuchte 1812 erstmals die "Schillerquelle". Die Entdeckung der "Eisenquelle" erfolgte 1860. Die "Wettinquelle", zwischenzeitlich als "Radonquelle" bezeichnet, wurde 1911 erschlossen. Sie stellte damals die stärkste oberirdische radonhaltige Quelle Europas dar und war ein wichtiger Impuls für die Entwicklung des Kurbetriebes. Mit der "Wiesenquelle" wurde ein relativ stark anthropogen beeinflußtes Wasser erschlossen, das zum Verschneiden des Badewassers dient. Seit der Inbetriebnahme der "Oberen Grenzquelle" und der "Unteren Grenzquelle" um 1930 stehen neben den obengenannten flachgefaßten Quellen zwei Tiefbrunnen mit diskontinuierlichen Förderraten zur Verfügung.

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