Veränderungen in und am See seit
1960
Vor
1960 besaß der Aralsee noch eine Oberfläche von 66900 km² (incl. 2350
km² Inseln) mit einem Volumen von 1056 km². Damit war er einst der
viertgrößte Binnensee der Erde (heute nur noch der achtgrößte). Zur Zeit
ist das Gewässer nicht einmal mehr halb so groß (30900 km²) und hat
dabei etwa 75% seines früheren Wasserinhaltes verloren (siehe Abb. 1
und 2).
Die
ursprüngliche Höhe des Seespiegels lag bei 53 m ü. NN. Die
durchschnittliche Tiefe betrug im Schnitt 20 bis 25 m (an der tiefsten
Stelle 68 m), doch inzwischen hat diese um 13 m abgenommen – Tendenz
weiter fallend. Die Uferlinien verschoben sich teilweise bis zu 120 km!
Durch
den enormen Wasserverlust stieg die Salzkonzentration stark an und liegt
heute bei etwa 10 – 36 g/l.