Information zur Archivierung von geologischem Belegmaterial aus Qualifizierungsarbeiten (Stand 12/2002) - Mit Beginn einer Qualifizierungsarbeit, in deren Verlauf aufzubewahrende Proben, z.B. Stückproben, Tütenproben (z.B. Sande), aufbereitete Proben (in Tüten oder Glasröhrchen), Dickschliffe, Franke-Zellen etc. und/oder Dünnschliffe zu erwarten sind, hat sich der Bearbeiter im Büro der Geologischen Sammlungen (Humboldt-Bau, Zi. 116, Tel. 39 2198) registrieren zu lassen. Dabei erhält er für die spätere Archivierung dieses Belegmaterials eine individuelle Sammlungsnummer. - Nach Beendigung der Arbeit werden nur diejenigen Proben und/oder Dünnschliffe archiviert, die in der Qualifizierungsarbeit beschrieben, abgebildet oder aufgelistet sind. Die Auswahl erfolgt außerdem in Rücksprache mit dem jeweiligen Betreuer. Um die Archive nicht unnötig zu belasten, sollte die Auswahl sorgfältig erfolgen. Die Archivierung von Proben und Dünnschliffen erfolgt getrennt. - Alle Proben und Dünnschliffe sind zu bezeichnen. Die Bezeichnung besteht aus der registrierten Sammlungsnummer und (nach einem Querstrich) einer individuellen Kennzeichnung (z.B. eine laufende Nummer oder alphanumerische Zeichen). Beispiele: 416/1, 416/2, ..., 416/18 416/P1-Foss, ..., 416/P3-Min Werden Probe und von ihr stammender Dünnschliff aufbewahrt, erhalten beide die gleiche Bezeichnung. Die Bezeichnung der jeweiligen Probe wird entweder direkt am Stück (bzw. auf Tüte/Glasröhrchen/Franke-Zelle/ ...) oder auf einem dieser Probe beigefügten Etikett aufgeschrieben. Auf Dünnschliffen müssen die Bezeichnungen zusätzlich mit einem Diamantstift (leihweise erhältlich in der Schleiferei des Institutes für Geologie) eingeritzt werden. - Nach ihrer Bezeichnung werden die Proben und/oder Dünnschliffe in speziell vorbereiteten Exel-Dateien erfasst. Diese Dateien sind auf Datenträger im Büro der Geologischen Sammlungen (s.o.) bzw. beim Bearbeiter Schliff-Archiv, Humboldt-Bau, Zi. 222, Tel. 39 3224, erhältlich oder können von der Homepage des Institutes f. Geol. heruntergeladen werden. - Die bezeichneten Proben und die Diskette mit der zugehörigen Exel-Datei (Tabelle 1: allgemeine Angaben für die Lithothekdatenbank, Tabelle 2: Eintragungsbeispiele für Tabelle 3, Tabelle 3: spezifische Probendaten) sind im Sammlungsbüro (s.o.) bzw. direkt in der Lithothek/Reiche Zeche (dem Aufbewahrungsort der Belegprobensammlung, Tel. 39 4590) abzugeben. - Die bezeichneten Dünnschliffe und die zugehörige Exel-Datei sind beim Bearbeiter Schliff-Archiv (s.o.) abzugeben.