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MONO LAKE

von Katrin Wiewiora


Der Mono Lake, gelegen entlang der westlichen Grenze des Great Basins (gehörend zu den  4 großen Wüsten der USA) ist einzigartig. Er ist mit seinen rund 760 000 Jahren einer der ältesten kontinuierlich existierenden Seen Nordamerikas. Der Zeitpunkt, ab dem der See Wasser führte, ist anhand der Aschelage im Seesediment, die durch die Long Valley Eruption hervorgerufen wurde, datiert. Da auch schon Seesediment unterhalb der Aschelage registriert wurden, ist anzunehmen, dass der Mono Lake sogar noch älter als 760 000 Jahre sein könnte. Als Resultat  der letzten Eiszeit überdeckte  der Mono Lake durch den Zustrom von großen Gletschern im Hinterland ein Gebiet von rund 10 000km², während heute eine Fläche von rund 70km² bedeckt wird. Seine Maximaltiefe beträgt rund 45m, die Durchschnittstiefe hingegen rund 18m.

Aufgrund der Tatsache, das der Mono Lake keinen Ausfluss, sondern nur einen Zustrom durch die Flüsse der Sierra hat, Wasser also nur mittels Evaporation den See verlässt, besitzt er einen natürlichen Salzgehalt, der dem doppelten des Meerwassers entspricht, und ist alkalisch.

Seit 1941 hat die Stadt Los Angeles die Wasserreserven des Mono Basins genutzt, was das Seevolumen um die Hälfte reduzierte und den Salzgehalt, sowie die Alkalinität erhöhte. Nach dem Stoppen der Wasserentnahme, erholt sich der Mono Lake nun wieder langsam (siehe Abb.1).

Abb.1: Erhohlung des Wasserspiegels des Mono Lake

Der See ist umgeben von alten und jungen Vulkanen, von denen im Moment keine aktiv sind, allerdings das Potential zu einer neuen Eruption haben. Zwei der Inseln auf dem Mono Lake sind vulkanische Dome. Sehr interessant sind die Kalktuff-Türme des Mono Lakes, die sich entlang von weiten Teilen des Ufers erstrecken und Höhen von bis zu 9 Metern erreichen. Das für diese Erscheinung benötigte Kalziumkarbonat findet seinen Weg in den See durch  unterirdische Quellen. Die heutigen Tuff-Türme (siehe Abb.2) am Uferrand traten durch eine Absenkung des Seespiegels zu Tage.

sinter

Abb.2: Tufftürme im Mono Lake 
(Foto: M. Patzschke)

Trotz seines hohen Salzgehaltes und der alkalischen Bedingungen, ist Mono Lake nicht ohne Lebewelt. Es ist  eine erstaunliche, wenn auch einfache Nahrungskette, zu beobachten. An der Basis dieser Kette stellen mikroskopische, einzellige Algen, die Nahrung  für Krabben und Fliegen. Diese wiederum ermöglichen das Überleben von Wasservögeln wie den Seemöwen, die als starke Population auftreten.



© N. Volkmann, 28.08.2009 http://www.geo.tu-freiberg.de/brennstoff/exkursionen/USA

 
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